Milla Jovovich
Milla Jovovich

Levitisches Blendwerk

"Ich schau dir in die Augen, Kleines ..."

From JLangowski@gmx.net Sat May 09 23:14:16 1998
Newsgroups: de.soc.politik.deutschland
Subject: Re: Liebe Frau Chatwin
Message-ID: <3555c579.52718744@personalnews.germany.eu.net>

On Fri, 8 May 98 00:31:00 CET,
n.marzahn@BBrandes.in-brb.de (Norbert Marzahn)
wrote in <6tS11kwo-ZB@nm01.bbrandes.in-brb.de>:

>Wir haben nun neben seiner staendigen Hetze und Verdreherei und
>NS-Hintergrund-Verteidigung auch erlebt und dokumentiert, wie er in Sachen
>"Das Fuenfte Element" das Original (Film) faelschte (als Uebersetzer der
>Buchversion) und diese Verfaelschung dann als "Beweis" gegen das Original
>anfuehrte, dabei aber tunlichst verschwieg, dass er selbst der Uebersetzer
>(und Falescher) war.

Nun sind die Augen aber tatsächlich grün. Das steht so im Buch, und das ist in mehreren Nahaufnahmen im Film deutlich zu sehen. An einer Stelle sagt Bruce Willis zwar, ihre Augen wären blau (auf diese Stelle bezieht Norbert Marzahn sich), doch er sagt das nur wenige Minuten, nachdem in Großaufnahme die grünen Augen der Frau zu sehen waren.

[vgl. die Nahaufnahme der Hauptdarstellerin aus dem Film Das fünfte Element und das Drehbuch (Auszug), in dem die Augen ebenfalls grün sind. / Anmerkung JL]

Aus den roten Haaren der Hauptdarstellerin und aus ihren blauen Augen, die in Wirklichkeit grün sind, hat Norbert Marzahn die These konstruiert, im Film sollte eine Art arischer Urtyp ins Bewußtsein der Massen gebracht werden: rote Haare, blaue Augen.

Die Sache war natürlich von langer Hand geplant.

Wir haben nämlich ganz genau gewußt (Zeitsprungtechnik!), daß Norbert Marzahn auf diesen Urtyp abfahren und darüber reden würde. Deshalb war ich auch fast den ganzen April in unserem Hauptquartier im Levy County, Florida, um den Film und das Buch zu bearbeiten, die ein paar Monate vorher erschienen sind. Wir haben diese "Fehler" im April schnell noch eingebaut, um Norbert Marzahn ein paar Wochen vorher mal ordentlich vorgeführt haben zu können.


From jlangowski@gmx.de Fri May 29 11:35:17 1998
Newsgroups: de.soc.politik.deutschland
Subject: Re: Ach Norbert Message-ID: <357080cc.15879758@personalnews.germany.eu.net>

On Wed, 27 May 1998 19:23:16 +0200,
Markus Egg [Markus.Egg@vcpc.univie.ac.at]
wrote in <356C4C04.F824B98@vcpc.univie.ac.at>

>Autor: Bisson, Terry
>Titel: Das fünfte Element.
>Untertitel: Ein Film von Luc Besson. (Tb)
>Mitarb.: Nach d. Drehbuch von Besson, Luc / Kamen, Robert Mark
>Übersetzung: Aus d. Amerikanischen v. Langowski, Jürgen

Okay, okay, jetzt mische ich mich mal ein. Also, ich gebe ja zu, daß ich das Buch übersetzt habe.

Aber was Norbert Marzahn sich da über unsere Verschwörung und meine angebliche Fälschung zusammenspinnt, das stimmt einfach nicht. Er liegt da nämlich um ein paar Größenordnungen falsch; ungefähr so falsch, als würde ein Kind zum Mond zeigen und sagen: "Mama, Luftballon!"

Das Schöne an unseren Aktionen ist, daß sie nicht nur unseren Zielen dienen, sondern oft auch noch lukrativ sind. Der Film "Das fünfte Element" ist jetzt ziemlich ausgelutscht, also kann ich verraten, wie das gelaufen ist, ohne unsere finanziellen Interessen zu gefährden.

Wir haben den Film überhaupt nur aus einem einzigen Grund gemacht: Wir wollten Norbert Marzahn reinlegen. Daß wir dabei auch noch saugut verdient haben, war ein erfreulicher Nebeneffekt, aber nicht die Hauptsache.

Eigentlich dachten wir, daß er schon beim Ansehen des Films ausklinkt, weil die Augen der Hauptdarstellerin tatsächlich in allen Nahaufnahmen grün sind (in einer Szene hatte sie die Kontaktlinsen vergessen, das mußten wir dann im Kopierwerk noch etwas nachretuschieren). Wir haben das ganz bewußt gemacht. Die Augen sind grün, da haben wir wirklich peinlich drauf geachtet. Und dann haben wir Bruce Willis sagen lassen, sie wären blau.

Norbert Marzahn war aber leider zu unaufmerksam und hat das nicht gemerkt, als er den Film gesehen hat. Also mußten wir schnell noch das Buch entsprechend anpassen und auf den Markt bringen, weil wir dachten, vielleicht liest er's ja. Um ihm die Sache schmackhaft zu machen, haben wir vorne meinen Namen reingeschrieben. Anscheinend kannte er aber das Buch nicht, oder er hat nicht richtig hingeguckt. Jedenfalls mußte ich ihn dann immer noch mit der Nase drauf stoßen, ehe er in die Gänge gekommen ist.

Ich sagte ja neulich schon, daß ich im April in unserem Hauptquartier im Levy County, Florida, war, um den Film und das Buch per Zeitsprungtechnik noch etwas nachzubearbeiten. Wahrscheinlich hat Norbert Marzahn das für einen Witz gehalten, aber es ist wahr.

Auf dem dritten Bild unten ist das Hauptquartier zu sehen.

Es sieht harmlos aus, und tatsächlich haben Mr. und Mrs. Levinsky, die da wohnen, überhaupt keine Ahnung, daß sie unsere Tarnung sind. Sie stehen unter der Kontrolle eines starken Gedankensenders. Der eigentliche Eingang zum HQ ist im Werkzeugschrank in der linken Garage. Dort beginnt das unterirdische Gangsystem, das wir in langer Wühlarbeit bis in Norbert Marzahns Unterbewußtsein vorgetrieben haben.

Es ist übrigens nicht richtig, daß ich Texte aus dem deutschen Usenet ins Englische übersetze und die Antworten zurückübersetze; das würde auch viel zu lange dauern. Nein, im Hauptquartier sind ungefähr 45 000 hochqualifierte Mitarbeiter, die alle Deutsch als Muttersprache sprechen, damit beschäftigt, Norbert Marzahns Artikel zu analysieren und entsprechende Antworten vorzubereiten. Um Herrn Koch und Herrn Kupka kümmern sich ebenfalls mehrere Mitarbeiter, und mit Herrn Kleinsorg lassen wir manchmal den Sohn des Abteilungsleiters spielen.

Dann gibt es da noch eine Technik-Abteilung, wo die ZOG-Dekoderringe weiterentwickelt werden. In Form von Kaugummiautomaten-Extrabeilagen (ihr wißt schon, die Kugeln mit allerhand Zeugs drin für eine Mark oder so) werden die ZOG-Ringe, Uhren, Stoppuhren und Bagger schon an Kinder verteilt, damit wir die Jugend möglichst früh in den Griff kriegen.

Die Analyse-Abteilung bekommt jeden Morgen per Eilkurier Norbert Marzahns Müll zur Auswertung geschickt. Im Augenblick beschäftigen sich die Kollegen dort mit der Frage, warum er seit kurzem auf Bahlsen-Erdnüsse und Fischkonserven steht. Außerdem ist er offenbar zu faul, den Glasmüll und die Sachen auszusortieren, die eigentlich in den Gelben Sack gehören.

Also, kurz und gut, es ist ein wirklich riesiger Laden, in dem ich nur ein ganz kleines Rädchen bin. Norbert Marzahn hat meine Bedeutung in unserer Verschwörung über- und die Größe der Organisation unterschätzt. Genaugenommen ist es nämlich so, daß außer Norbert Marzahn die ganze Weltbevölkerung dazugehört.


From jlangowski@gmx.de Sat May 30 19:45:35 1998
Newsgroups: de.soc.politik.deutschland
Subject: Re: Das Fuenfte Element Message-ID: <35774462.19612981@personalnews.germany.eu.net>

On Fri, 29 May 98 20:26:00 CET,
n.marzahn@BBrandes.in-brb.de (Norbert Marzahn)
wrote in <6ulXU0Bo-ZB@nm01.bbrandes.in-brb.de>:

>Also den Film in deutscher Uebersetzung hat er offenbar nicht gesehen,
>oder es stoerte ihn halt, dass die Augen dort blau sind. Vielleicht mag er
>blaue Augen einfach nicht. Insbesondere in Kombination mit roten Haaren
>und den anderen Hinweisen, wie ZORG - Zentralorgan - als Name fuer den
>Superboesen.

Das ist irre, daß du hier einen Hinweis entdeckt hast, den wir gar nicht eingebaut haben. Der Typ heißt nämlich im Original auch ZORG, und wenn man weiß, daß "zentral" sich im Englischen "central" schreibt, dann weiß man auch, daß es so nicht gewesen sein kann.

In Wirklichkeit steht ZORG für "Zionist Occupied Remote Government". Das ist die zionistisch beherrschte Fernlenkregierung. Warum muß man dir eigentlich alles haarklein vorkauen? Kannst du denn ohne Vorsagen nicht mal auf die allereinfachsten Assoziationen kommen?

Wahrscheinlich hast du auch noch nicht geschnallt, daß der Titel "Das fünfte Element" eine Anspielung auf ein Fünfeck ist, nicht wahr? (Das führt hier jetzt zu weit, ich schreibe einen eigenen Artikel dazu.)

ZORG ist selbstverständlich der böse Zionist, Leeloo ist das arisch-ägyptische Urseelchen, und Korben Dallas ist der teutsche Held, der rettet die Welt. So solltest du dir das eigentlich denken. Das heißt - so denkst du dir das ja auch, nicht wahr?

Wir haben von Anfang an damit gerechnet, daß du bei den üblen Außerirdischen, die ZORG helfen, an Juden denkst: "Schau mal, diese Nasen und dieses Kinn, und unrasiert sind sie auch - sehen die nicht ausgesprochen levitisch aus, diese Mangalore?" [vgl. Marzahns Mangalevi]

Wie ich schon sagte, als wir das gemacht haben, wollten wir gar nicht den Film, sondern in erster Linie dich vorführen. Hast du denn immer noch nicht begriffen, daß das alles Absicht war mit diesen vermeintlichen Fälschungen und Unstimmigkeiten?

Die Augen sind wirklich grün, glaub's mir. Wir haben Bruce Willis einfach einen falschen Text gegeben, und er hat das ganz brav aufgesagt.

Er hat das übrigens bis heute nicht gemerkt, obwohl er seiner Partnerin Milla Jovovich ("Leeloo") - also, sagen wir mal, er ist ihr sehr nahe gekommen. Demi Moore ist dann auch gekommen, und zwar schnell und gewaltig. (Sie ist Bruce Willis' Frau, das weißt du sicher). Sie kam angewalzt und hat den Set in Kleinholz verwandelt. Sie war verdammt gut in Form, weil sie gerade für ihren neuesten Film, wo sie beim Militär ist, hart trainiert hatte.

Da fällt mir gerade ein - es kann natürlich sein, daß Millas Augen danach ein bißchen blau waren. Vielleicht hast du doch nicht ganz unrecht. Aber eigentlich müßten die Maskenbildner das geflickt haben. Ich kann mich ja mal erkundigen, ob die vielleicht gepennt haben.

Aber wie auch immer, "Das fünfte Element" ist jetzt wirklich ziemlich ausgelutscht. Ich finde, du solltest dir allmählich Gedanken über die Fälschungen in "Lost in Space" machen. Demnächst in diesem Kino.


From jlangowski@gmx.de Fri Jun 19 08:15:27 1998
Newsgroups: de.soc.politik.deutschland
Subject: Re: Das Fuenfte Element Message-ID: <358d0008.1104322@personalnews.germany.eu.net>

On Wed, 17 Jun 1998 05:33:52 +0200,
Klaus.Philipp@franken1.de (Klaus Philipp)
wrote in <MPG.ff1578696faebd99896e9@news.supernews.com>:

[Der frisierte Film "Das fünfte Element":]

>Das wird alles dadurch kompliziert, dass ein von unserer weltweiten
>Levitisch-Bolschewistisch-Sozialistischen universellen Weltver-
>schwoerung unter Nobbis Bett plazierter Gehirnwellenmanipulator
>Nobbis Wahrnehmung der Augenfarbe bei Betrachten des Films ver-
>aendert hat. So hat er gar nicht gemerkt, dass die Augen im Film
>tatsaechlich BRAUN sind.

Ja-ein. Außerdem sind sie nämlich grün, und ein bißchen blau sind sie auch. Ich habe ja neulich schon gesagt, daß Bruce Willis der Hauptdarstellerin Milla Jovovich ziemlich nahe gekommen ist. Es war sicher eine Begegnung, die unter die Haut geht, wie man so sagt.

Dann ist aber Demi Moore gekommen, Bruce Willis' Frau, und hat den Set in Kleinholz verwandelt. Sie war ja gut in Form, weil sie sich für "GI Jane" gerade ordentliche Muckis antrainiert hatte. Dabei hat auch Milla was abbekommen, und zwar aufs Auge. Die Maske sollte das dann retuschieren, aber das ist nicht völlig zufriedenstellend verlaufen.

Insofern hat Norbert Marzahn sogar recht, die Hauptdarstellerin hat tatsächlich blaue Augen, wenn auch aus anderen Gründen, als Norbert Marzahn meint. Aber sie hat eben außerdem auch braune und grüne Augen, alles zusammen. Demi Moore hat Milla sozusagen grün und blau geprügelt. Was ich gerade erst erfahren habe, ist, daß das ein geistesgegenwärtiger Mitarbeiter sogar in einer Nahaufnahme dokumentiert hat:


From jlangowski@gmx.de Sat May 30 19:45:37 1998
Newsgroups: de.soc.politik.deutschland
Subject: Re: Das Fuenfte Element
Message-ID: <35784529.19811988@personalnews.germany.eu.net>

Also, als Ergänzung jetzt die Sache mit den fünf Elementen. Die Fünf ist eine magische Zahl, wie du sicher weißt. Das Symbol dazu ist das Pentagramm.

Da gab es im 19. Jahrhundert mal einen Abbé Alphonse-Louis Constant, der sich der Erforschung der magischen Wissenschaften gewidmet hat. Er hat sich mit Tarot und verschiedenen anderen Dingen beschäftigt. Er wollte unter anderem durch Beschwörung der Toten das Wissen unserer Vorfahren in uns wiedererwecken, und dazu hat er Rituale und verschiedene Techniken entwickelt.

Eins seiner bekannteren Experimente ist eine Beschwörung mit Hilfe eines Pentagramms; ich glaube, so was taucht auch im "Faust" auf. Der Abbé war wohl recht erfolgreich damit, denn er hat allerhand Unterweltliches herbeizitiert. Ich spare mir jetzt mal die detaillierte Schilderung seiner unheimlichen Begegnungen der fünften Art.

Ich habe diese Angaben übrigens aus "Lexikon der Rituale", Heyne Sachbuch Nr. 43, Seite 503f entnommen.

Aber das wirklich Interessante habe ich dir noch nicht verraten. Dieser Abbé Alphonse-Louis Constant hat später den Namen gewechselt. Und jetzt rate mal, wie er sich genannt hat. Er nannte sich Eliphas Levi.

Da haben wir sooooo schöne Anspielungen in "Das fünfte Element" eingebaut, und du hast das einfach nicht geblickt. Norbert, du bist viel zu oberflächlich.

Das nächstemal schicken wir dir einen Zeppelin mit Spruchbändern vor dem Fenster vorbei, oder vielleicht schalten wir auch ganzseitige Anzeigen in der Berlin-Brandenburger Zeitung und drucken die Lösungen für die Filmrätsel vorher ab. Das kannst du dir dann ausschneiden und im Kino mitlesen, damit du nicht wieder soviel verpaßt.


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